Zöliakie oder Weizensensitivität?

Zöliakie oder Weizensensitivität?

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Leidet jemand nach dem Verzehr von Nudeln, Brot etc. an Unwohlsein, Bauchschmerzen oder Verdauungsproblemen, ist das Bewusstsein in der Bevölkerung, aber auch bei den Ärzten, dafür gestiegen, dass es sich um Zöliakie handeln könnte. Ob es wirklich Zöliakie ist, kann bekanntlich mittels Bluttest und Darmbiopsie festgestellt werden. Ist diese Diagnose negativ, aber die Beschwerden treten dennoch auf, könnte es sich auch um eine Weizensensitivität handeln. Da es aber nach wie vor oftmals Verwirrung darüber gibt, wo denn der Unterschied zwischen der Zöliakie und der Weizensensitivität liegt, hat die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft vor wenigen Monaten einen kleinen Leitfaden veröffentlicht, wo genau ersichtlich ist, wie sich die beiden Krankheitsbilder unterscheiden, welche Symptome es gibt und wie die Diagnose bzw. Behandlung zu erfolgen hat.

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Ganz wichtig ist laut der DZG, dass die richtige Diagnose und Behandlung Betroffene nur beim Facharzt erhalten. Etwaige Selbsttests, die inzwischen schon vielfach in Geschäften oder auch online erhältlich sind, oder eine Selbsttherapie, können den Leidensweg verlängern und Begleit- oder Folgeerkrankungen begünstigen.

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