Zöliakie-Diagnose bald durch Finger-Prick-Test möglich

Zöliakie-Diagnose bald durch Finger-Prick-Test möglich

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Vor allem für Kleinkinder ist der definitive Nachweis von Zöliakie mittels Blutabnahme und der eventuell nachfolgenden Gastroskopie immer eine Tortur. Gute Nachrichten gibt es jetzt in dieser Hinsicht aber von spanischen Forschern. Sie haben einen Finger-Prick-Test entwickelt, der den Nachweis für eine mögliche Zöliakie liefern kann, auch wenn es nur geringe oder gar keine Symptome dafür gibt.

Bei der neuen Methode wird nur ein kleiner Tropfen Blut benötigt – ein Piekser in den Finger genügt also. Anschließend wird der Bluttropfen in eine Vorrichtung gelegt, wo er auf jene Antikörper getestet wird, welche die Krankheit anzeigen. Sollte die getestete Person Zöliakie haben, erscheint eine rosafarbene Linie – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest.

Ziel der Wissenschaftler ist es, den Test bei allen Kindern möglichst früh anzuwenden, wodurch später mögliche teure Untersuchungen und Verfahren verbindet werden könnten. Der Test dauert übrigens nur 10 Minuten und kostet knapp 13 Euro. Es bleibt also zu hoffen, dass dieser Test möglichst bald zum Standard in der Kinder-und Jugendmedizin wird.

 

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