Verstecktes Gluten in Töpfen und Geschirrtüchern

Verstecktes Gluten in Töpfen und Geschirrtüchern

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Wer schon länger mit der Diagnose „Zöliakie“ zu leben hat, wird wissen, dass der Teufel im Detail liegt und nicht nur bei den verwendeten Lebensmitteln selbst, sondern auch bei der Zubereitung peinlichst genau darauf geachtet werden muss, dass kein Gluten in die Speisen kommt.
Dieser Artikel ist somit vielmehr an jene gerichtet, die Verwandte und Bekannte haben, die sich glutenfrei ernähren müssen, denn diese wissen vielfach nicht (was ihnen auch nicht zu verübeln ist), dass auch geringste Mengen von Gluten sich in Geschirrtüchern oder auf der vermeintlich sauberen Arbeitsplatte oder den Töpfen und Pfannen „verstecken“ können. Deshalb gilt es, auch bei der Küchenhygiene äußerste Sorgfalt walten zu lassen. Dieses Thema spricht auch die Zeitschrift „Lebensmittelpraxis“ in ihrer aktuellen Ausgabe (10/16) an.
Verwandte und Bekannte, aber auch Restaurantbesitzer müssen bei der Zubereiten von glutenfreien Speisen darauf achten, dass „Arbeitsflächen, Kochgeschirr, Backformen etc. vor deren Benutzung stets gründlich gereinigt werden müssen.“

Zudem sollten „Arbeitsgeräte aus Holz (Schneidebretter, Kochlöffel etc.) sowie Getreidemühlen ausschließlich für die glutenfreie Zubereitung bzw. Nutzung verwendet werden, da ihre Reinigung schwierig ist.“

Wichtig ist auch, dass glutenfreie Zutaten (zB Mehle) gut verpackt und getrennt von glutenhaltigen Lebensmitteln aufbewahrt werden müssen. Außerdem dürfen „beim Kochen, Braten oder Frittieren dürfen die glutenfreien Lebensmittel nicht im gleichen Kochwasser bzw. Frittier- und Bratfett wie glutenhaltige Lebensmittel gegart werden.“

 

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