USA: Kleines Analyse-Gerät „Nima“ untersucht Essen auf Gluten

USA: Kleines Analyse-Gerät „Nima“ untersucht Essen auf Gluten

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Außerhalb zu essen ist für Zöliakie-Betroffene immer eine Herausforderung, denn auch wenn auf der Speisekarte ausgewiesen ist, dass die Speisen oder Zutaten glutenfrei sind, wird immer noch eine gesunde Portion Vertrauen benötigt, da man sich nie ganz sicher sein kann, ob auch „sauber“ gearbeitet wurde oder nicht doch ein Fehler bei der Zubereitung passiert ist.

Zumindest in den USA bekommen jene Personen, die sich glutenfrei ernähren müssen, bald eine technische Hilfestellung. Seit Oktober kann dort nämlich ein kleines Analysengerät names „Nima“ vorbestellt werden, welches Essen/Lebensmittel innerhalb von zwei Minuten auf eventuell vorhandenes Gluten untersucht.

Wie funktioniert es?
Im Video unterhalb ist zu sehen, dass lediglich eine kleine Probe in eine Kapsel gefüllt und diese dann in das Gerät eingesetzt werden muss. Wenn Nima durch die darauf folgende chemische und mechanische Untersuchung mehr als zwanzig Gluten-Proteine auf eine Million Partikel findet, wird auf dem LED-Display ein trauriger Smiley angezeigt. Mit dem Akku sollen über 20 Analysen möglich sein. Durch die kleine Bauweise (unter 10 cm) kann Nima auch überall mit hingenommen werden. Natürlich gibt es auch eine passende App dazu, wo mittels Bluetooth-Anbindung Restaurants bewertet oder in der Gluten-Community Ernährungstipps gepostet werden können.

Teure Angelegenheit
Leider ist das Gerät eine teure Sache, denn es schlägt mit 249 US-Dollar zu Buche (Vorbestellung 199 US-Dollar). Das ist aber noch nicht alles, denn ein 12er-Pack Kapseln kostet noch einmal 60 US-Dollar (Vorbestellung 48 US-Dollar). Es bleibt zu hoffen, dass mit zunehmender Verbreitung von „Nima“ die Kapseln billiger werden. Zudem soll das kleine Analyse-Gerät auch andere Allergene untersuchen können. Ob und wann „Nima“ nach Europa bzw. Deutschland und Österreich kommt, ist derzeit noch nicht bekannt,

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