Unverträglichkeiten im Ansteigen begriffen

Unverträglichkeiten im Ansteigen begriffen

0 669

Eine neue Studie des Marktforschungsinstitutes „Marketagent“, die im Auftrag von Nutridis (Wissenschaftliche Gesellschaft zur Forschung und Weiterbildung im Bereich nahrungsmittelbedingter Intoleranzen) durchgeführt wurde, liefert bezüglich dem Thema „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“ interessante Zahlen. Insgesamt wurden 1.000 deutschsprachige Personen in Österreich, Süddeutschland und der Schweiz dazu befragt, ob sie an einer Nahrungsunverträglichkeit leiden würden.

An der Spitze liegen die Laktose- und Histaminintoleranz mit 11,5 % bzw. 10,4 %. Immerhin 7,8 % reagieren auf die Zuckerart Sorbit empfindlich und – jetzt kommt das für mich überraschende Ergebnis – 6,3 % geben an, sich glutenfrei erfahren zu müssen! Geht man von der allgemeinen Annahme aus, dass in Österreich ca. 0,3 bis 1 Prozent der Bevölkerung Zöliakie haben, müssen demnach gute 5 Prozent an der sogenannten Glutensensivität leiden. Des Weiteren müssen 5,7 % auf Fructose, 4,5 % auf Galaktose und 4,1 % auf Saccharose verzichten.

Da nicht allzu wenige Personen auf mehrere der genannten Inhaltsstoffe mit einer Unverträglichkeit reagieren, kommen die Studienautoren im Endeffekt auf einen Anteil von 17 % der Bevölkerung, die an einer irgendeiner Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden.

 

keine Kommentare

Antwort hinterlassen