Rezepte

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Nachdem die Weihnachtszeit langsam wieder naht und damit auch das Backen von Keksen beginnt, habe ich meinen Artikel vom letzten Jahr überarbeitet, um euch eine aktuelle Auswahl von Online-Plattformen zusammenzustellen, wo es viele glutenfreie Keksrezepte zur Auswahl gibt und man auch Ideen sammeln kann.

CHEFKOCH
Bei Chefkoch.de gibt es eine große Rubrik, wo sich insgesamt 146 glutenfreie Keksrezepte finden lassen. Neben der jeweiligen Bewertung des Rezepts, wird auch der Schwierigkeitsgrad und die Dauer auf den ersten Blick sichtbar. Klickt man auf das gewünschte Keks, wird das Rezept gezeigt. Hier werden auch weitere Funktionen angeboten, die aber teilweise nur funktionieren, wenn man angemeldet ist.

GLUTENFREI-KOCHEN
Trudel Marquardt bietet auf ihrer Homepage nicht eine Reihe von glutenfreien Keksrezepten an, sondern auch anderes Weihnachtsgebäck, wie zB einen Christstollen oder auch ein Früchtebrot.

ALLRECIPES
Diese Plattform ist eventuell weniger bekannt, dennoch gibt es eine reichhaltige Auswahl an glutenfreien Keksrezepten. Das Angebot an Funktionen (zB Drucken, Einkaufsliste etc.) ähnelt den anderen Webseiten – auch hier ist teilweise eine Anmeldung notwendig.

SCHÄR
Ebenfalls eine große Auswahl von Keksrezepten gibt es auf der Webseite von Schär. Der Vorteil ist, dass vielfach hauseigene Mehl- oder Backmischungen zum Einsatz kommen, welche das Backen erleichtern. Zudem verfügt auch hier jedes Rezept über eine ausführliche Anleitung, wo auch die Zubereitung- und Backzeit sowie der Schwierigkeitsgrad mittels Symbolen dargestellt sind. Der große Nachteil ist, dass man sich anmelden muss, um eine komplette Einsicht in die Rezepte zu erhalten. Sollte das nicht gewünscht sein, eignet sich die Seite immerhin dazu, Ideen zu sammeln.

Weitere Plattformen:

– mitohnekochen
– Pures-Genießen
– Paleo360

Wer weitere Webseiten kennt, kann gerne ein Kommentar mit dem zugehörigen Link hinterlassen.

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Dieses Brot ist relativ schnell und einfach zuzubereiten. Das Rezept eignet sich auch für die Zubereitung einer Focaccia (beispielsweise einfach Rosmarin und grobes Meersalz darüber streuen) oder als Pizzateig.

Zutaten:

  • 300 g glutenfrei Weizenstärke (zB von Grimm)
  • 200 g Reismehl
  • 350 ml Wasser
  • 1-2 TL Salz (je nach Geschmack)
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 halber Würfel frische Hefe (der Teig geht meiner Erfahrung nach besser auf als mit Trockenhefe)

Zubereitung:

Zunächst die restlichen Zutaten mit der Mehlmischung vermengen. Anschließend die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, zum Mehl geben und entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten durchkneten. Danach den Teig an einen warmen Ort stellen und für ca. 45 bis 60 Minuten gehen lassen.
Wenn sich das Volumen des Teigs ungefähr verdoppelt hat, formt man daraus zwei gleich große Laibchen, schneidet sie ein wenig ein und bestreicht sie mit Olivenöl. Die Laibchen müssen darauf bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 40 Minuten gebacken werden, bis die Kruste hellbraun ist. Es empfiehlt sich eine feuerfeste Form mit Wasser in den Backofen zu stellen, damit das Brot nicht zu sehr an Feuchtigkeit verliert.

Tipp:

Wird der Teig von Hand geknetet, sollte zB ein Latex-Einmalhandschuh verwendet werden, damit die Finger nicht verklebt werden. Damit das Brot länger frisch bleibt, sollte es nach dem Abkühlen in einen Gefrier-Beutel gegeben werden.

 

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Dieser Kuchen ist einfach und schnell zu machen. Er ist sehr saftig und lange haltbar.

Zutaten:

  • 2 ganze Eier
  • 1 Becher Kristallzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 Becher glutenfreies Mehl
  • ½ Becher Öl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Becher Yoghurt oder Sauerrahm
  • optional: je nach Geschmack gehackte Kochschokolade hinzugeben

Zubereitung:

  • Eier mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren
  • Öl langsam zugeben und dabei weitermixen
  • Mehl mit Backpulver vermengen
  • abwechselnd mit Yoghurt unterheben
  • Backzeit bei 175 °C (Heißluft) ca. 45 Minuten

 

 

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 500 g glutenfreie Fusilli (oder Penne)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • 2 Sardellenfilets in Öl
  • ¼ Liter Sahne
  • Saft einer halben Zitrone
  • gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Kapern
  • gehackte Petersilie (je nach Geschmack)

Zubereitung:

Zunächst die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und „al dente“ kochen. Währenddessen die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl glasig dünsten. Anschließend den abgetropften Thunfisch zerpflücken und die klein gehackten Sardellen hinzugeben und mit den Zwiebeln anschwitzen. Dann mit der Sahne aufgießen und etwas einkochen lassen.
Die Sauce danach mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Nun die abgetropften Fusilli untermischen, kurz durchschwenken und bei Bedarf mit Petersilie bestreuen.

Die Zubereitungszeit liegt bei ca. 20 Minuten – also ein schnelles Essen!

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Kartoffeln
  • 100 ml Milch
  • 3 EL glutenfreies Mehl
  • 3 Eier
  • 50 g geriebener, würziger Käse (nach Geschmack auch mehr)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss (wenn gewünscht)
  • geriebener Parmesan (wenn gewünscht)

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, dann die Eier trennen. Anschließend die Kartoffeln in einen mit Wasser gefüllten Topf geben, einen TL Salz hinzufügen und weich kochen (geht auch im Kelomat). Nach dem Abseihen in eine Schüssel die kalte Milch geben und die Kartoffeln mittels Kartoffelpresse hineindrücken. Nun wird das Mehl, das Eigelb und der geriebene Käse hinzugegeben und alles vermischt. Danach mit Salz, Pfeffer und eventuell Muskat abschmecken.
Als nächstes muss das Eiweiß steif geschlagen und unter die Masse gehoben werden. Ist dies geschehen kann die Masse in eine feuerfeste Form gegeben werden und je nach Wunsch geriebenen Parmesan darüber geben. Das Ganze muss dann bei 200 Grad (Unter- und Oberhitze) ca. 25 Minuten gebacken werden, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Tipp:

Sollte das Kartoffelsoufflé als Beilage zu einem Gericht gedacht sein, sollte die Hälfte der Mengenangaben genügen.

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Zutaten:

  • 800 g Pellkartoffeln (festkochende)
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 75 g geriebener Parmesan
  • 70 g glutenfreies Mehl
  • 60 g feiner, weißer Maisgrieß
  • Salz nach Geschmack
  • 1 Prise Muskat

Zubereitung:

Die Pellkartoffeln noch heiß durch eine Kartoffelpresse drucken und abkühlen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten und 20 Minuten ruhen lassen.

Ein Backbrett mit Maisgrieß bestreuen und ca. fingerdicke Rollen formen. Dann in 2 bis 3 cm lange sTücke schneiden und mit einer Gabel leicht darauf drücken.

Danach in kochendes Salzwasser geben und solange ziehen lassen bis sie an die Oberfläche kommen. Anschließend kalt abschwemmen.

Tipp:

In Italien werden die Gnocchi meist entweder mit einem normalen Tomaten- oder Fleischsugo und Parmesan serviert.


                

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Rezept:

450 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Mix B etc.)

25 g Reismehl

25 g Maisstärke

½ Würfel Germ bzw. 1 Säckchen Trockenhefe

310 ml Milch (10 EL davon für Dampfl)

160 ml Wasser

1 gestr. Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen (zB bei Amazon erhältlich)

2 gestr. Teelöffel Salz

1 gestr. Teelöffel Backpulver

Prise Zucker

1 EL Olivenöl

Variation: 2-3 EL Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen… (ohne Fett kurz angeröstet)

 

Ablauf:

Germ in 10 EL lauwarmer Milch auflösen. Eine Prise Zucker hinzugeben. „Dampfl“ machen und zugedeckt 15 Min. stehen lassen.

Mehlsorten vermischen – Flohsamenschalen, Salz u. Backpulver dazugeben. Dampfl und Milch-Wasser-Gemisch sowie Öl hinzugeben und 5 Minuten schlagen/kneten.

45 Minuten gehen lassen, anschließend bei Ober-/Unterhitze bei 220 °C ca. 40 Min. in einer bemehlten Kastenform backen.

 

Empfehlung:

Feuerfeste Form mit Wasser füllen und beim Backen auf den Boden des Backrohrs stellen – Achtung Wasserdampf beim Öffnen! Brot ist durch, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

 

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Der Advent hat begonnen und damit natürlich für viele Mütter und auch Väter das Kekse backen. Die Zeitschrift „Brigitte“ hat dazu vier glutenfreie Rezepte (Vanillekipferl, Kokos-Brownies, Haferflockentaler und Nussecken) online veröffentlicht.
Meine Frau und ich haben die Haferflockentaler probiert, welche uns wirklich gut schmecken. Statt den Paranüssen haben wir Haselnüsse genommen. Die glutenfreien Bauckhof-Haferflocken gibt es übrigens auch bei Amazon.