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Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Kartoffeln
  • 100 ml Milch
  • 3 EL glutenfreies Mehl
  • 3 Eier
  • 50 g geriebener, würziger Käse (nach Geschmack auch mehr)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss (wenn gewünscht)
  • geriebener Parmesan (wenn gewünscht)

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, dann die Eier trennen. Anschließend die Kartoffeln in einen mit Wasser gefüllten Topf geben, einen TL Salz hinzufügen und weich kochen (geht auch im Kelomat). Nach dem Abseihen in eine Schüssel die kalte Milch geben und die Kartoffeln mittels Kartoffelpresse hineindrücken. Nun wird das Mehl, das Eigelb und der geriebene Käse hinzugegeben und alles vermischt. Danach mit Salz, Pfeffer und eventuell Muskat abschmecken.
Als nächstes muss das Eiweiß steif geschlagen und unter die Masse gehoben werden. Ist dies geschehen kann die Masse in eine feuerfeste Form gegeben werden und je nach Wunsch geriebenen Parmesan darüber geben. Das Ganze muss dann bei 200 Grad (Unter- und Oberhitze) ca. 25 Minuten gebacken werden, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Tipp:

Sollte das Kartoffelsoufflé als Beilage zu einem Gericht gedacht sein, sollte die Hälfte der Mengenangaben genügen.

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Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass McDonald’s eine spezielle Anziehungskraft (auch) auf Kinder ausübt und immer wieder die Frage auftaucht, welche Gerichte nun bei der Fastfoodkette glutenfrei sind?
Grundsätzlich spart McDonald’s in dieser Hinsicht nicht mit Informationen und hat auf seiner österreichischen Website alle Produkte und ihre Inhalte (McDonald’s und McCAFÉ ) unter dem Motto: „Wissen, was drinnen steckt.“ in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet. Glutenfrei sind folgende Produkte:

  • Grilled Chicken Ceasar Salad
  • Gartensalat
  • italienischer Salat
  • alle Soßen & Dressings bis auf „Dip Süß Sauer“
  • McFlurry mit Karamellsauce, Erdbeersauce und Schokosauce
  • McSundae mit Karamellsauce, Erdbeersauce und Schokosauce
  • Milchshake mit Erdbeer-, Bananen- und Vanillegeschmack
  • Apfel, Fruchtpüree

Interessant ist, dass in dieser Liste auch die Pommes Frites und die Natural Fries als glutenfrei gekennzeichnet sind, wie das Bild unterhalb beweist. Dennoch ist hier Vorsicht geboten, da in einem kleinen Zusatz ganz oben auch zu lesen ist, dass vor Kreuzkontaminationen gewarnt wird. Kurz gesagt kann es McDonald’s nicht ausschließen, das ein Mitarbeiter die Pommes versehentlich mit glutenhaltigen Produkten in Berührung bringt. Deshalb ist auch von den Pommes bei McDonald’s sicherheitshalber abzuraten.

Pommes McDonald's

Beim McCAFÉ ist praktisch alles glutenhaltig was schmecken würde. Natürlich beinhalten der angebotene Beinschinken, der Käse, die Marmeladen, das Nutella etc. kein Gluten. Man müsste sich also sein eigenes Brot für ein Frühstück mitbringen. Es gibt aber laut McDonald’s einen kleinen Lichtblick, denn auf die Frage, warum es in Österreich keine glutenfreien Burger gibt, hat McDonald’s Folgendes geantwortet (siehe Screenshot):

McDonald's glutenfrei

Ich werde dann über den glutenfreien Kuchen berichten, sobald er im Angebot ist!

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Eine Studie der James Cook University (Townsville/Cairns) liefert jetzt hinsichtlich Glutenintoleranz interessante Ergebnisse. Demnach ist es so, dass eine beab­sichtigte Infektion mit Hakenwürmern diese erheblich verbessern kann. Die beobachtete Gruppe bestand aus 12 Zöliaken, die mit jeweils 20 Larven des Hakenwurms (Necator americanus) infiziert wurden. Sie wurden ein Jahr lang begleitet und nahmen in diesem Zeitraum steigende Glutenmengen zu sich. Zu Beginn betrug die Dosis lediglich 10 Milligramm, was bekanntlich unter der allgemein gültigen 20 mg-Grenze liegt. Zum Schluss lag die Glutenmenge bei drei Gramm, was ungefähr 60 bis 75 Spaghetti entspricht.

Während der Studie wurden ständig Symptomatik, Darmhistologie und T-Zellen im Darm der Patienten kontrolliert. Am Ende des Jahres waren noch zwei Drittel der Teilnehmer dabei, die auch die relativ hohe Glutendosis ohne verschlechterter Symptmatik tolerierten. Auch Gewebeproben aus dem Dünndarm bestätigten dieses Ergebnis.

Natürlich kann jetzt – überspitzt formuliert – nicht jeder Zöliakie-Betroffene mit Hakenwürmern infiziert werden, zumal dies nicht ungefährlich ist. Jedoch wird vermutet, dass die Symp­tomlinderung durch Proteine ausgelöst wird, welche die Hakenwürmer ausscheiden. Diese Proteine könnten die Grundlage für weitere Forschungen sein, um neue Medikamente zu entwickeln.

 

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Zöliakie-Welt ist eine Plattform für Betroffene, die an dieser chronischen Glutenunverträglichkeit erkrankt sind und auch jenen die mit einer Glutensensitivität oder Glutenintoleranz zu kämpfen haben. Hier gibt es Neuigkeiten rund um dieses Thema, aber auch Rezepte, Reise- und Urlaubstipps und einen Restaurantführer, wo man problemlos glutenfreies Essen genießen kann. Diese Seite ist erst im Aufbau begriffen und lebt natürlich auch von den Zuschriften und Hinweisen (zB bei den Restaurants oder Rezepten), damit das Angebot weiter ausgebaut werden kann. Ich würde mich deshalb freuen, wenn ihr uns diese über den Menüpunkt „Kontakt“ zukommen lassen würdet.

 

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Auf dem Fachportal für Naturheilkunde u. Naturheilverfahren wurde vor wenigen Tagen ein interessanter Artikel bezüglich Weizenunverträglichkeit veröffentlicht. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass bei einem Auftreten von Zöliakie-ähnlichen Beschwerden nach dem Verzehr von Weizenprodukten (zB Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen etc.) nicht unbedingt das Gluten der Verursacher sein muss.
Forscher haben nämlich herausgefunden, dass andere Substanzen im Weizen – Polyfructane, die als FODMAPs zusammengefasst werden – Beschwerden auslösen können. Diese bislang unverdächtigen Stoffen seien nicht nur in Weizen, sondern auch Obst und Gemüse vorhanden. Sollte also keine Zöliakie nachgewiesen werden, wäre dies ein Anhaltspunkt, die Beschwerden loszuwerden.
Eine radikale Diät sei demnach nicht ratsam, sondern eine drei- bis vierwöchige deutliche Reduzierung weizenhaltiger Produkte werde angeraten.

Hier geht’s zum Artikel!

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Auf 3sat ist am 9. Oktober eine Doku namens „Der Feind in meinem Bauch“ ausgestrahlt worden. Ich bin erst vor ein paar Wochen zufällig im Internet bei der Recherche für einen Betrag darüber gestolpert. Es wird auch beleuchtet, welches Geschäft inzwischen mit Nahrungsintoleranzen gemacht wird (zB Schär) und noch einiges mehr. Wer 45 Minuten Zeit hat, dem sei die Doku empfohlen.

Film-Link: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46404

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Vergangenen Samstag (13. Dezember) ist nun auch bei uns die EU-Lebensmittelverordnung von 2011in Kraft getreten, wo 14 Stoffe oder Lebensmittel auch auf unverpackten Lebensmitteln ausgezeichnet werden müssen. Die Übergangsfrist beträgt ein Jahr. Spätestens dann müssen sie in allen Speisekarten oder im Geschäftslokal ausgewiesen sein. Für glutenhaltiges Getreide wird die Kurzbezeichnung „A“ verwendet.
Die Freude über diese Verordnung hält sich bei den Wirten und anderen Lebensmittelverkäufern (zB Bäckereien) naturgemäß in Grenzen, da dies mit zusätzlichen Kosten (zB neue Speisekarten, Schulung des Personals) verbunden ist. Vor allem die maximale Bußgeld von 50.000 Euro sorgt für Unmut.
Für uns Zölis und alle anderen Allergiker ist die aber eine enorme Erleichterung und ein Zugewinn an Lebensqualität.

 

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Im Rahmen der weltgrößten Messe für Landwirtschaft, der „Grünen Woche“ in Berlin, findet von 23. bis 25. Januar 2015 die „Allergy and free from Show“ statt. Dies ist Deutschlands größte Ausstellung für alle, die die mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten leben müssen.

Wie einer der größten Hersteller von glutenfreien Lebensmitteln berichtet, nämlich Schar, wird es auch das südtiroler Unternehmen mit Produktpräsentationen und Kochshows vertreten sein. Wer also in der Nähe von Berlin lebt und unter Zöliakie oder anderen Lebensmittelunverträglichkeiten wäre diese Messe sicherlich eine Reise wert.