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Genuss mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die DELICARDO Foodcard – visitenkartengroße Karten für Menschen, die trotz Nahrungsmittel- unverträglichkeit oder einzuhaltender Diät gerne auswärts Essen gehen.

Diese Karten helfen den Betroffenen bei Restaurantbesuchen, auf Reisen und bei Einladungen dem Servicepersonal und Koch unkompliziert die zu vermeidenden Lebensmittel ohne stundenlange Bestellarien mitzuteilen. Sie bewahren so Lebensqualität und helfen Ernährungsempfehlungen bzw. -anweisungen einzuhalten.

2009 wurde die DELICARDO Foodcard auf dem deutschen Markt eingeführt und bereits mit dem Qualitätssiegel der ECARF (Europäische Stiftung für Allergieforschung) ausgezeichnet; 2010 hat die DELICARDO Foodcard den aha! Award gewonnen.

Produktdetails:

Die DELICARDO Foodcard enthält alle Informationen über Do’s and Don’ts für den individuellen allergie- oder diätabhängigen Menüwunsch! Unter DARF NICHT ESSEN werden die Nahrungsmittel aufgezählt, die bei der Zubereitung der Speisen nicht verwendet werden dürfen. KANN VORKOMMEN IN erläutert worin diese Zutaten vorkommen können und unter DARF ESSEN erscheinen die Lebensmittel, die verzehrt werden dürfen.

Bei der Bestellung gibt der Gast seine Foodcard an das Restaurant- Service-Personal, welches dann die Karte in die Küche weiterleitet. Diskret aber präzise!

Weitere Vorteile:

  • Auf eine Karte setzen: Kombinationen zwischen Allergien,Intoleranzen, gesundheitsbedingte Diäten,Ernährungsphilosophien und Einzelstoffen passen auf eine Karte
  • Individuelle DELICARDO Foodcards für spezielle Kundenbedürfnisse
  • Reisetauglich: Verfügbar in 20 Sprachen
  • Inhalte von Ökotrophologen geprüft
  • Die Visitenkartengröße passt in jedes Portemonnaie
  • Gastronomietaugliches Design
  • Verschiedene Produktvarianten:
    1. Standard Foodcards mit nur einer Unverträglichkeit oder Diät
    2. Traveler Package – dreisprachig (15er Paket 3×5 Karten)
    3. Individuelle Foodcards mit z.B. Kombinationen von Unverträglichkeiten oder Diäten
    4. Alle Foodcards als Kartonkarte, Plastikkarte oder PDF- Datei erhältlich

LARGE FOODCARDS 25kb SMALL FOODCARDS 25kb

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Auch wenn keine Zöliakie vorliegt, wurde von vielen Wissenschaftlern und Medizinern vermutet, dass Weizen trotzdem zu entzündlichen Reaktionen im Körper führen kann. Medizinisch konnte die sogenannte „Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“ (NCWS) noch nicht nachgewiesen werden, doch vor einiger Zeit haben sich Mediziner, Analytiker und Agrarwissenschaftler der Universitäten Mainz und Hohenheim zusammengetan, um dieses vermeintlich neue Krankheitsbild zu untersuchen.

Vermutlich Proteine Schuld
Dem Team ist zunächst wichtig festzustellen, dass „die NCWS nicht mit einer Zöliakie – einer Glutenunverträglichkeit – oder einer Weizenallergie zu verwechseln ist“, sondern sie eine bis jetzt kaum bekannte Weizenunverträglichkeit ist, die aber bis zu 5 Prozent der Bevölkerung betreffen soll. Als potentielle Auslöser gelten bestimmte Proteine im Weizen, die sogenannten ATIs. Dabei handelt es sich um natürliche Proteine im Weizen. Sie können Beschwerden von Durchfall über Bauchschmerzen und Müdigkeit bis hin zu Depressionen verursachen.

„Das Problem der NCWS war lange, dass man nicht wusste durch was sie ausgelöst wird, bis wir in meinem Labor an der Harvard Medical School spezielle Inhibitoren (ATIs) als Aktivatoren der angeborenen Immunität im Darm identifiziert haben“, erklärt Projektkoordinator Detlef Schuppan (Leiter des Instituts für Translationale Immunologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz).

Allerdings ist bis jetzt noch ungeklärt, wie viele Proteine zu dieser Familie gehören und welche Rolle der Gehalt im Weizen spielt. „Bei einer Gruppe von Menschen scheinen die ATIs aus glutenhaltigen Getreiden wie Weizen ab einer bestimmten Menge entzündliche Reaktionen im Körper zu aktivieren bzw. zu verstärken. Das kann bei den Betroffenen Bauchschmerzen, insbesondere aber auch Benommenheit, Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautveränderungen, depressive Stimmung und insgesamt eine Verschlechterung einer chronischen Erkrankung verursachen“, so Schuppan.

Weizensorten werden untersucht
In Zusammenarbeit mit den Universitäten Hohenheim und Mainz werden nun insgesamt 160 Weizen- und Dinkelsorten hinsichtlich ihres ATI-Gehalts analysiert. So hofft man neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, um eventuell Sorten züchten zu können, die einen geringen ATI-Gehalt aufweisen, aber trotzdem eine gute Backfähigkeit besitzen.

 

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Gestern habe ich darüber berichtet, dass bei der österreichischen Lebensmittelkette „Merkur“ neues Brot und Gebäck unter dem Namen „Weizenfrei“ angeboten wird. Hier Vorsicht geboten, da die Produkte zwar aus glutenfreien Zutaten hergestellt, aber dennoch nicht für Zöliaken geeignet sind, da sie Spuren von Gluten enthalten können.

Ich in diesem Zusammenhang habe auch die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie (ÖAZ) angeschrieben und sehr rasch vom Vorstandsmitglied Mag. Christian Petz eine Antwort erhalten, die wie folgt lautet:

Wir sind bereits seit 25. April in dieser Sache aktiv und haben mit dem Hersteller und auch mit Merkur bereits aufklärende Gespräche geführt. Auf der Homepage des Herstellers sind die Warnhinweise daraufhin deutlicher geworden, auch Merkur hat in seinem aktuellen Flugblatt einen Warnhinweis gesetzt. Leider nicht in der gut ersichtlichen Form, wie uns die Marketingleiterin von Merkur versprochen hat. Auch die Information der Merkur-Backshops ist noch nicht ausreichend erfolgt, das ich selbst am Samstag getestet habe. Es war zwar wahrscheinlich nur eine Samstags-Aushilfskraft, jedoch sollte auch diese mir die Frage, ob ich das mit Zöliakie essen kann, nicht bejahen. Am Dienstag werden weitere Maßnahmen gesetzt, da für uns die Situation noch nicht zufriedenstellend ist.

Inzwischen gibt es auf der Homepage der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Zöliakie auch offiziell eine Produktwarnung für die Weizenfrei-Backwaren bei Merkur.

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Seit 2. Mai gibt bei der Lebensmittelkette MERKUR (Österreich) eine neue Produktlinie namens „WEIZENFREI“. Unter diesem Label werden weizenfreie Brotwaren (zB Semmeln, Laugenstangerl, Kornspitz etc.) in einem Backshop angeboten, die laut dem Plakat (siehe oberhalb) aus „von Natur aus glutenfreien Rohstoffe“ hergestellt werden.

Bei diesem Angebot ist allerdings für Zöliakie-Betroffene Vorsicht geboten, da diese Produkte – obwohl sie laut Folder (wiederum unterhalb) aus „Mehlen, die von Natur aus glutenfrei sind“, gebacken werden, für Zöliaken nicht geeignet sind, da sich Spuren von Gluten darin befinden können.

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Erst auf der Rückseite des Folders wird der Kunde auf Folgendes hingewiesen: „Für Zöliakie-Erkranktesind unsere Produkte nicht geeignet, da sie Spuren von Gluten enthalten könnten.“

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Auch in den MERKUR-Filialen wird nur unzulänglich darauf hingewiesen, dass diese Produkte eigentlich nicht wirklich glutenfrei sind. Lediglich im angesprochenen Folder wird kurz darauf eingegangen, aber vorrangig damit geworben, dass das Brot und Gebäck aus glutenfreien Rohstoffen hergestellt wird.

Ich will der Lebensmittelkette MERKUR und dem Hersteller der Weizenfrei-Produkte hier nichts unterstellen, aber meiner Ansicht nach wird hier gezielt mit dem Begriff „glutenfrei“ geworben, was aber im Endeffekt nicht der Wahrheit entspricht, da die Produkte für die wirklich Betroffenen nicht geeignet sind. Auch beim Facebook-Auftritt von Weizenfrei wird mit den „glutenfreien Rohstoffen“ geworben, aber mit keiner Silbe darauf eingegangen, dass die Backwaren nicht für Zöliakie-Betroffene geeignet sind. Erst auf der Homepage des Herstellers steht bereits auf der Startseite steht: „Unser Produkten können Spuren von Gluten enthalten. Daher nicht für Zöliakiebetroffene und Weizenallergiker geeignet.“ Dies ist aber meiner Meinung nach zu wenig, sondern sieht eher wie eine rechtliche Absicherung aus.

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Zwar sind Zöliaken von Natur aus skeptisch und hätten wahrscheinlich bald gesehen, dass diese Produktlinie nichts für sie ist. Allerdings gibt es auch Verwandte und Bekannte, die es gut meinen, und eventuell Brot und Gebäck in der Annahme mitnehmen, dass sie glutenfrei sind. Dies wäre ihnen bei der Bewerbung der Weizenfrei-Produkte auch nicht übel zu nehmen. Ich werde daher auch die Firma anschreiben und sie bitten, deutlicherer erkennbar zu machen, dass diese Backwaren nichts für Zöliakie-Betroffene sind.

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Zweifelsohne ist das Zillertal in Tirol sowohl im Winter als auch im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel, weshalb ich im Internet auf die Suche gegangen bin, um herauszufinden, welche Hotels bereits offiziell bzw. auf Wunsch glutenfreie Ernährung anbieten. Die Auswahl ist leider nicht so groß wie in vielen italienischen Urlaubsregionen, jedoch haben sich durchaus einige Hotels bzw. Gasthöfe finden lassen:

Es gibt sicherlich noch mehr Hotels, Gasthöfe und Pensionen, die eine glutenfreie Küche anbieten. Ich bin gerne bereit, diese in die Liste aufzunehmen – Kommentar oder E-Mail genügt. Wie immer, finden sich die Unterkunftsmöglichkeiten im Hotel- und Restaurantfinder.

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Vor allem für Kleinkinder ist der definitive Nachweis von Zöliakie mittels Blutabnahme und der eventuell nachfolgenden Gastroskopie immer eine Tortur. Gute Nachrichten gibt es jetzt in dieser Hinsicht aber von spanischen Forschern. Sie haben einen Finger-Prick-Test entwickelt, der den Nachweis für eine mögliche Zöliakie liefern kann, auch wenn es nur geringe oder gar keine Symptome dafür gibt.

Bei der neuen Methode wird nur ein kleiner Tropfen Blut benötigt – ein Piekser in den Finger genügt also. Anschließend wird der Bluttropfen in eine Vorrichtung gelegt, wo er auf jene Antikörper getestet wird, welche die Krankheit anzeigen. Sollte die getestete Person Zöliakie haben, erscheint eine rosafarbene Linie – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest.

Ziel der Wissenschaftler ist es, den Test bei allen Kindern möglichst früh anzuwenden, wodurch später mögliche teure Untersuchungen und Verfahren verbindet werden könnten. Der Test dauert übrigens nur 10 Minuten und kostet knapp 13 Euro. Es bleibt also zu hoffen, dass dieser Test möglichst bald zum Standard in der Kinder-und Jugendmedizin wird.

 

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Ich bin immer auf der Suche nach neuen glutenfreien Produkten und habe jetzt vor einigen Tagen ein neues glutenfreies Bier bei INTERSPAR entdeckt. Es nennt sich „Zum Wohl“ und handelt sich um das erste österreichische glutenfreie Bio-Bier. Hergestellt wird es von der Salzburger Brauerei „Gusswerk“. In einer Presseaussendung ist zu lesen:

„Bieronier“ Reinhold Barta hat mit „Zum Wohl“ das erste glutenfreie Bio- Bier Österreichs entwickelt, das dabei auch höchsten Geschmacksansprüchen gerecht wird. Ursprünglich hat Braumeister Barta das innovative Bier exklusiv für seine beiden Brüder entwickelt, die Glutenallergiker sind. Seit 2002 hat er sich mit der Kunst des glutenfreien Bierbrauens beschäftigt und lange an seiner neuen Kreation getüftelt. „Ich wollte einfach ein glutenfreis Bier brauen, dass voll im Geschmack ist – eine Herausforderung.“ Möglich wurde dies durch ein raffiniertes, vom Braumeister entwickeltes Verfahren, bei dem im Gerstenmalz das Gluten technologisch abgebaut wird. Das Resultat kann sich jedenfalls schmecken lassen: Satt golden in der Farbe und ein angenehmer Geruch nach Wiesenkräutern – „Zum Wohl!“

Ich selbst finde das Bier wirklich sehr schmackhaft und bin froh, dass es neben „Beer up“ bei uns in Österreich eine weitere Alternative gibt. Preislich gesehen, schlägt „Zum Wohl“ (0,33 l) mit 1,69 Euro zu Buche.

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Auf der Suche nach einem geeigneten Hotel für einen Sommerurlaub an der mittleren Adria bin ich auf eine interessante Seite gestoßen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Die Plattform „adriabeach“ bietet Interessierten die Möglichkeit, Hotels nach speziellen Angeboten zu filtern. Darunter befindet sich auch die Möglichkeit nach Hotels suchen zu lassen, die für Zöliakie-Betroffene geeignet sind.

Insgesamt werden 31 Hotels in der Region „mittlere Adria“ angezeigt, was ein durchaus reichhaltiges Angebot darstellt. Sollte also jemand von euch planen, seinen Urlaub zB in Rimini, Riccione oder Bellaria zu verbringen, stellt diese Seite sicherlich eine Hilfe dar, das geeignete Hotel zu finden.

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Speziell jenen, die erst vor kurzem erfahren haben, dass sie an Zöliakie leiden und sich somit glutenfrei ernähren müssen, könnte diese App beim Einkauf hilfreich sein. „Codecheck“ gibt nämlich Auskunft über die Inhaltsstoffe, welche sich in Lebensmitteln befinden. Sollten sich kritische Inhaltsstoffe darin befinden, wird speziell darauf hingewiesen. Dazu zählen auch Gluten und Laktose. Besonders angenehm ist, dass in den Einstellungen der App eine Unverträglichkeitswarnung aktiviert werden kann, sodass der Nutzer sofort darauf hingewiesen wird, dass im Produkt Gluten und/oder Laktose enthalten ist.

Wie funktioniert es?
Über die Kamera des Smartphones wird der Barcode, EAN-Code oder Strichcode ausgelesen, wodurch eine eindeutige Zuordnung des Produktes möglich ist. In der Datenbank von Codecheck sind bereits über 27 Millionen Artikeln aus dem Lebensmittel- und Drogeriehandel gespeichert. Außerdem kann nach Herstellern, Produktnamen, Inhaltsstoffen oder Strichcode-Nummern gesucht werden. Sollte es einmal vorkommen, dass ein Produkt nicht erkannt wird, kann dieses auch der Datenbank hinzugefügt werden.

Die App ist sowohl für iOS und Android erhältlich und kostenlos!

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Für alle, die es einmal nach Innsbruck verschlagen sollte, oder in der Umgebung wohnen, gibt gute Neuigkeiten! Seit wenigen Monaten gibt es nämlich eine glutenfreie Bäckerei in Innsbruck. Laut eigenen Angaben hat die aus Ungarn stammende Familie bemerkt, dass es in Ungarn eine viel größere Auswahl an glutenfreien Produkten gibt als in Österreich und haben sich daher dazu entschlossen, diese nach Österreich zu importieren und gleich auch Backwaren aller Art herzustellen.

Die Bäckerei befindet sich in der Höttinger Au 24 und in der Näher der Unibrücke. Leider gibt es noch keinen Internet-Auftritt, dafür ist man auf Facebook vertreten. Dort könnt ihr euch einmal einen Überblick über das Angebot verschaffen.

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