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Amarant, oder auch oft Amaranth geschrieben, wird für die Nahrungsmittelindustrie immer interessanter. Die Pflanze mit den kleinen runden Samen hat nämlich die besondere Eigenschaft kein Gluten zu enthalten. Denn Amarant ist nämlich kein Getreide, sondern gehört zur Gattung der Fuchsschwanzgewächse. Dennoch lässt es sich ähnlich wie Getreide verwenden. So dient Amarant, wie andere Pseudo-Getreide auch, als Ersatz für Weizen und Roggen.

Verwendung
Amarant lässt sich beispielsweise zu Mehl verarbeiten und kann so in Brot und Kuchen Verwendung finden. Durch den kräftig, nussigen Geschmack passt Amarant gut als Beilage zu Gemüse oder Fleisch. Aber auch Aufläufe lassen sich mit den Samen zubereiten.

Zubereitung
Das Pseudo-Getreide wird ähnlich wie Reis verarbeitet: Es muss die doppelte Menge Wasser hinzugegeben werden und das Ganze für ca. 20 bis 30 Minuten bei niedriger Temperatur gegart werden. Anschließend kann je nach Geschmack gewürzt oder auch mit Butter serviert werden.

Es können aber auch Süßspeisen mit Amarant zubereitet werden. Etwa ein süßer Auflauf, wo man die Samen in heißer Milch aufquellen lässt. Schlussendlich findet man Amarant auch in vielen Müslis oder kombiniert mit Früchten.

Preislich gesehen kostet ein 1 kg Amarant ca. 5  bis 6 Euro pro kg. Somit sind die Samen im Vergleich zu Reis oder Mais sicherlich teuer, können aber das Nahrungsangebot für Zöliaken durchaus sinnvoll ergänzen. Amarant ist nämlich sehr eiweißreich und enthält außerdem relativ viel Eisen sowie ungesättigte Fettsäuren.