Monthly Archives: Juni 2016

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Bislang herrscht die Meinung vor, dass die Autoimmunerkrankung Zöliakie vor allem genetisch bedingt ist.  In den letzten Monaten wurden aber auch immer wieder bestimmte Viruserkrankungen mit erhöhtem Auftreten von Zöliakie in Zusammenhang gebracht.

Der österreichische Forscher Reinhard Hinterleitner hat nun bei einem Projekt in einem speziellen Zöliakie-Forschungslabor an der Universität von Chicago untersucht, ob an dieser Vermutung etwas dran ist. Tatsächlich hat die Untersuchung gezeigt, dass es einen starken Zusammenhang zwischen Darmvirusinfektionen und Zöliakie gibt. Dazu wurden 150 Dünndarmbiopsien von Erkrankten im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe analysiert.

„Das Augenmerk lag auf Darmviren, wie dem Noro-, Rota- oder Reovirus. Unsere Analyse für das Reovirus zeigte, dass an Zöliakie Erkrankte signifikant mehr Antikörper gegen dieses Virus hatten“, erläutert Hinterleitner. Somit könnten Darminfektionen durch Rotaviren das Risiko für die Gluten-Unverträglichkeit steigern.

Dadurch wäre laut Ansicht von Hinterleitner auch erklärbar, dass Kleinkinder, die bereits eine Rotavirus-Infektion hatten, häufiger an Zöliakie erkranken. „Die Erstzufuhr von Gluten bei Kleinkindern kann bei einer gleichzeitigen Virusinfektion, zu einer Fehlreaktion führen“, so Hinterleitner. Im Umkehrschluss könnte eine frühkindliche Impfung gegen Darmviren das Auftreten von Zöliakie in Risikogruppen wohl vermindern.

In Österreich ist die Impfung gegen Rotaviren übrigens im kostenlosen Impfprogramm für Babys und Kleinkinder enthalten.

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Wer schon länger mit der Diagnose „Zöliakie“ zu leben hat, wird wissen, dass der Teufel im Detail liegt und nicht nur bei den verwendeten Lebensmitteln selbst, sondern auch bei der Zubereitung peinlichst genau darauf geachtet werden muss, dass kein Gluten in die Speisen kommt.
Dieser Artikel ist somit vielmehr an jene gerichtet, die Verwandte und Bekannte haben, die sich glutenfrei ernähren müssen, denn diese wissen vielfach nicht (was ihnen auch nicht zu verübeln ist), dass auch geringste Mengen von Gluten sich in Geschirrtüchern oder auf der vermeintlich sauberen Arbeitsplatte oder den Töpfen und Pfannen „verstecken“ können. Deshalb gilt es, auch bei der Küchenhygiene äußerste Sorgfalt walten zu lassen. Dieses Thema spricht auch die Zeitschrift „Lebensmittelpraxis“ in ihrer aktuellen Ausgabe (10/16) an.
Verwandte und Bekannte, aber auch Restaurantbesitzer müssen bei der Zubereiten von glutenfreien Speisen darauf achten, dass „Arbeitsflächen, Kochgeschirr, Backformen etc. vor deren Benutzung stets gründlich gereinigt werden müssen.“

Zudem sollten „Arbeitsgeräte aus Holz (Schneidebretter, Kochlöffel etc.) sowie Getreidemühlen ausschließlich für die glutenfreie Zubereitung bzw. Nutzung verwendet werden, da ihre Reinigung schwierig ist.“

Wichtig ist auch, dass glutenfreie Zutaten (zB Mehle) gut verpackt und getrennt von glutenhaltigen Lebensmitteln aufbewahrt werden müssen. Außerdem dürfen „beim Kochen, Braten oder Frittieren dürfen die glutenfreien Lebensmittel nicht im gleichen Kochwasser bzw. Frittier- und Bratfett wie glutenhaltige Lebensmittel gegart werden.“

 

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Genuss mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die DELICARDO Foodcard – visitenkartengroße Karten für Menschen, die trotz Nahrungsmittel- unverträglichkeit oder einzuhaltender Diät gerne auswärts Essen gehen.

Diese Karten helfen den Betroffenen bei Restaurantbesuchen, auf Reisen und bei Einladungen dem Servicepersonal und Koch unkompliziert die zu vermeidenden Lebensmittel ohne stundenlange Bestellarien mitzuteilen. Sie bewahren so Lebensqualität und helfen Ernährungsempfehlungen bzw. -anweisungen einzuhalten.

2009 wurde die DELICARDO Foodcard auf dem deutschen Markt eingeführt und bereits mit dem Qualitätssiegel der ECARF (Europäische Stiftung für Allergieforschung) ausgezeichnet; 2010 hat die DELICARDO Foodcard den aha! Award gewonnen.

Produktdetails:

Die DELICARDO Foodcard enthält alle Informationen über Do’s and Don’ts für den individuellen allergie- oder diätabhängigen Menüwunsch! Unter DARF NICHT ESSEN werden die Nahrungsmittel aufgezählt, die bei der Zubereitung der Speisen nicht verwendet werden dürfen. KANN VORKOMMEN IN erläutert worin diese Zutaten vorkommen können und unter DARF ESSEN erscheinen die Lebensmittel, die verzehrt werden dürfen.

Bei der Bestellung gibt der Gast seine Foodcard an das Restaurant- Service-Personal, welches dann die Karte in die Küche weiterleitet. Diskret aber präzise!

Weitere Vorteile:

  • Auf eine Karte setzen: Kombinationen zwischen Allergien,Intoleranzen, gesundheitsbedingte Diäten,Ernährungsphilosophien und Einzelstoffen passen auf eine Karte
  • Individuelle DELICARDO Foodcards für spezielle Kundenbedürfnisse
  • Reisetauglich: Verfügbar in 20 Sprachen
  • Inhalte von Ökotrophologen geprüft
  • Die Visitenkartengröße passt in jedes Portemonnaie
  • Gastronomietaugliches Design
  • Verschiedene Produktvarianten:
    1. Standard Foodcards mit nur einer Unverträglichkeit oder Diät
    2. Traveler Package – dreisprachig (15er Paket 3×5 Karten)
    3. Individuelle Foodcards mit z.B. Kombinationen von Unverträglichkeiten oder Diäten
    4. Alle Foodcards als Kartonkarte, Plastikkarte oder PDF- Datei erhältlich

LARGE FOODCARDS 25kb SMALL FOODCARDS 25kb