Monthly Archives: November 2015

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Nachdem die Weihnachtszeit naht und damit auch das Backen von Keksen langsam beginnt, habe ich hier eine Auswahl von Online-Plattformen zusammengestellt, wo es viele glutenfreie Keksrezepte zur Auswahl gibt und man auch Ideen sammeln kann.

CHEFKOCH
Bei Chefkoch.de gibt es eine große Rubrik, wo sich insgesamt 111 glutenfreie Keksrezepte finden lassen. Neben der jeweiligen Bewertung des Rezepts, wird auch der Schwierigkeitsgrad und die Dauer auf den ersten Blick sichtbar. Klickt man auf das gewünschte Keks, wird das Rezept gezeigt. Hier werden auch weitere Funktionen angeboten, die aber teilweise nur funktionieren, wenn man angemeldet ist.

ALLRECIPES
Diese Plattform ist eventuell weniger bekannt, dennoch gibt es eine reichhaltige Auswahl an glutenfreien Keksrezepten. Das Angebot an Funktionen (zB Drucken, Einkaufsliste etc.) ähnelt den anderen Webseiten – auch hier ist teilweise eine Anmeldung notwendig.

SCHÄR
Ebenfalls eine große Auswahl von Keksrezepten gibt es auf der Webseite von Schär. Der Vorteil ist, dass vielfach hauseigene Mehl- oder Backmischungen zum Einsatz kommen, welche das Backen erleichtern. Zudem verfügt auch hier jedes Rezept über eine ausführliche Anleitung, wo auch die Zubereitung- und Backzeit sowie der Schwierigkeitsgrad mittels Symbolen dargestellt sind. Der große Nachteil ist, dass man sich anmelden muss, um eine komplette Einsicht in die Rezepte zu erhalten. Sollte das nicht gewünscht sein, eignet sich die Seite immerhin dazu, Ideen zu sammeln.

Weitere Plattformen:

Glutunfrei-Kochen
– Pures-Genießen
Paleo360

Wer weitere Webseiten kennt, kann gerne ein Kommentar mit dem zugehörigen Link hinterlassen.

 

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Für Zöliakie-Betroffene ist Italien generell ein sehr gute Option als Urlaubsziel, da praktisch jeder weiß, was Zöliakie ist und es in vielen, auch kleineren Orten Geschäfte (zB Apotheken) gibt, die glutenfreie Lebensmittel führen.
Meine Familie und ich waren letztes Jahr in einem Agriturismo, wenige Kilometer von Montepulciano entfernt, auf Urlaub. Das „L’Orto di Panza“ ist zwar nicht ganz billig, dafür sind die Appartements aber hochwertig ausgestattet und verfügt über einen schönen Pool (siehe oben).

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Ausschlaggebend für die Buchung war, dass die Besitzer-Familie auch ein reichhaltiges, glutenfreies Frühstück anbietet. Die Hausherrin ist eine begnadete Bäckerin/Konditorin und die selbstgemachten Kuchen sind wirklich empfehlenswert. Nebenbei betreibt die Familie auch einige Kilometer weiter entfernt ein Restaurant.

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Ca. 500 m vom Appartement entfernt gibt es auch eine Apotheke und ein kleines Lebensmittelgeschäft, wodurch die grundlegende Versorgung mit glutenfreien Lebensmitteln (zB. Brot, Nudeln, Gemüse und Obst) gesichert ist.
Die genaue Lage des Agritusmo findet ihr auch bei unserem Restaurant- und Hotelfinder.

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Außerhalb zu essen ist für Zöliakie-Betroffene immer eine Herausforderung, denn auch wenn auf der Speisekarte ausgewiesen ist, dass die Speisen oder Zutaten glutenfrei sind, wird immer noch eine gesunde Portion Vertrauen benötigt, da man sich nie ganz sicher sein kann, ob auch „sauber“ gearbeitet wurde oder nicht doch ein Fehler bei der Zubereitung passiert ist.

Zumindest in den USA bekommen jene Personen, die sich glutenfrei ernähren müssen, bald eine technische Hilfestellung. Seit Oktober kann dort nämlich ein kleines Analysengerät names „Nima“ vorbestellt werden, welches Essen/Lebensmittel innerhalb von zwei Minuten auf eventuell vorhandenes Gluten untersucht.

Wie funktioniert es?
Im Video unterhalb ist zu sehen, dass lediglich eine kleine Probe in eine Kapsel gefüllt und diese dann in das Gerät eingesetzt werden muss. Wenn Nima durch die darauf folgende chemische und mechanische Untersuchung mehr als zwanzig Gluten-Proteine auf eine Million Partikel findet, wird auf dem LED-Display ein trauriger Smiley angezeigt. Mit dem Akku sollen über 20 Analysen möglich sein. Durch die kleine Bauweise (unter 10 cm) kann Nima auch überall mit hingenommen werden. Natürlich gibt es auch eine passende App dazu, wo mittels Bluetooth-Anbindung Restaurants bewertet oder in der Gluten-Community Ernährungstipps gepostet werden können.

Teure Angelegenheit
Leider ist das Gerät eine teure Sache, denn es schlägt mit 249 US-Dollar zu Buche (Vorbestellung 199 US-Dollar). Das ist aber noch nicht alles, denn ein 12er-Pack Kapseln kostet noch einmal 60 US-Dollar (Vorbestellung 48 US-Dollar). Es bleibt zu hoffen, dass mit zunehmender Verbreitung von „Nima“ die Kapseln billiger werden. Zudem soll das kleine Analyse-Gerät auch andere Allergene untersuchen können. Ob und wann „Nima“ nach Europa bzw. Deutschland und Österreich kommt, ist derzeit noch nicht bekannt,