Monthly Archives: März 2015

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Vergangene Woche habe ich diesen glutenfreien Kuchen beim McDonald’s in Innsbruck (Sillpark) entdeckt. Eine Verkostung war nicht möglich, da der (Schoko)Kuchen noch gefroren war. Ich werde ihn aber beim nächsten Besuch kosten und dann wieder darüber berichten.

Wer von euch hat ihn schon getestet?

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Viele von euch werden mit diesen „Urlaubs-Klassikern“, so wie ich, Kindheitserinnerungen verbinden. Aber auch heute sind Lignano, Bibione und Caorle noch beliebte Reiseziele bei Familien, da der feine Sandstrand für Kinder ideal ist.
Natürlich stellt sich für Zöliakie-Betroffene wieder die Frage, in welchem Hotel man nächtigen soll und wo es Restaurants gibt, die glutenfreies Essen servieren. Ich habe das Internet durchforstet und einige Adressen herausgesucht. Sollte jemand von euch weitere Lokale oder Hotels kennen, dann sendet mir bitte eine E-Mail oder kommentiert diesen Artikel. Alle Hotels und Restaurants findet ihr natürlich auch beim Restaurant- und Hotelfinder (Startseite, etwas weiter unten).

Lignano Sabbiadoro:

Hotel Bella Venezia Mare, 3-Sterne-Hotel
Hotel Désirée, 3-Sterne-Hotel
Hotel Atlantic, 4-Sterne-Hotel
Hotel Bologna, 3-Sterne-Hotel
Hotel/Ristorante La Pigna, 3-Sterne-Hotel u. Restaurant
Ristorante/Pizzeria al Soreli, hier soll es glutenfreie Pizza geben
– Ristorante al Mirelia, Via Dell’Acquedotto 6

Bibione:

Hotel Excelsior, 4-Sterne-Hotel
Hotel San Michele, 4-Sterne-Hotel
Hotel Savoy Beach, 5-Sterne-Hotel
Aparthotel Imperial, 4-Sterne-Hotel
Hotel Concordia, 3-Sterne-Hotel
Hotel San Marco, 4-Sterne-Hotel
Hotel Continental, 3-Sterne-Hotel
– Ristorante al Mare (DS-Pizza-Point) und Ristorante al Villagio, Villagio Turistico Internationale (Campingplatz)
– Ristorante Pizzeria Pineda, Via Sagittario 26 – keine ausgewiesenes Zölle-Restaurant, aber glutenfreies Essen angeblich kein Problem
– Pizzeria “King´s Garden”, Via Aurora 71

Caorle:

Hotel Columbus, 3-Sterne-Hotel
Hotel Doriana, 3-Sterne-Hotel
Hotel International Beach, 3-Sterne-Hotel
Hotel Maregolf, 4-Sterne-Hotel
Hotel Garni Serena, 3-Sterne Hotel

 

 

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Wird bei Verwandten oder Freunden für Zöliaken gekocht, taucht immer wieder die Frage auf, ob man denn Lebensmittel essen darf, wo Glutamat enthalten ist? Vielfach wird nämlich angenommen, dass Glutamat gleichbedeutend mit glutenhaltig ist. Das ist aber nicht der Fall, den Gluten hat nichts mit Glutamat zu tun.

Glutamat ist das Salz der Glutaminsäure, kommt von Natur aus beispielsweie in Tomaten, Pilzen, Fleisch und Fisch vor, wird aber auch als Geschmacksverstärker in zB Schinken, Lachs, Sojasoße, Fleisch und diversen Käsesorten verwendet. Somit ist klar, dass Glutamat auch für Menschen verträglich ist, die an Zöliakie oder an einer Glutensensitivität leiden.

 

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Glutensensitivität oder Glutenintoleranz ist ein Krankheitsbild, das erst seit kurzem beschrieben wird und welches möglicherweise durch Gluten bedingt ist. Aber auch Adenosin-Triphosphat-Amylase (kurz ATI), ein Protein, das in modernen Weizenzüchtungen vermehrt vorkommt, steht im Verdacht für die Glutensensitivität verantwortlich zu sein. Derzeit ist der wahre Auslöser der Glutensensitivität oder Glutenintoleranz ist noch nicht gefunden. Es scheint aber so zu sein, dass diese Sensitivität nur gegen bestimmte Bestandteile im Weizen gerichtet ist, nicht gegen andere Getreidesorten. Somit wäre dieses Krankheitsbild eher als „Weizensensitivität“ einzustufen.

Obwohl die auftauchenden Symptome jenen der Zöliakie ziemlich ähnlich sind (zB Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen, Müdigkeit etc.) und eine glutenfreie/weizenfreie Ernährung Betroffenen hilft, darf sie nicht der Zöliakie gleichgesetzt werden oder als “milde” Variante der Zöliakie verstanden werden. Im Unterschied zur Zöliakie sind keine Antikörper im Blut zu finden und auch die Darmzotten weisen keine Schädigung auf. Nach derzeitigem Wissensstand kann die Glutensensitivität oder Glutenintoleranz reversibel sein und sich bei strikter glutenfreier Ernährung innerhalb von 1 bis 2 Jahren zurückbilden.

Die Diagnose erfolgt über das sogenannte Ausschlussverfahren. Das heißt, dass zunächst eine mögliche Zöliakie mittels Bluttest und Biopsie ausgeschlossen wird, eine Weizenallergie und andere Nahrungsmittelallergien mit einem Allergietest überprüft werden und andere Nahrungsmittel-Intoleranzen (z.B. Laktoseintoleranz) über einen H2-Atemtest ausgeschlossen werden. Sollte hier nichts gefunden werden folgt eine strenge glutenfreie/weizenfreie Eliminationsdiät. Wenn hier nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung der vorhandenen Symptome auftritt, kann von einer Glutenintoleranz oder Glutensensitivität ausgehen ausgegangen werden.

Generell ist das Wissen über diese Krankheitsbilder noch ziemlich eingeschränkt, da sich die Medizin erst seit wenigen Jahren damit beschäftigt. Derzeit gibt es viele Thesen und Vermutungen. Wenn es neue Erkenntnisse Gibt werden ich auf jeden Fall darüber berichten.