Monthly Archives: Januar 2015

0 836

Zutaten:

  • 800 g Pellkartoffeln (festkochende)
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 75 g geriebener Parmesan
  • 70 g glutenfreies Mehl
  • 60 g feiner, weißer Maisgrieß
  • Salz nach Geschmack
  • 1 Prise Muskat

Zubereitung:

Die Pellkartoffeln noch heiß durch eine Kartoffelpresse drucken und abkühlen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten und 20 Minuten ruhen lassen.

Ein Backbrett mit Maisgrieß bestreuen und ca. fingerdicke Rollen formen. Dann in 2 bis 3 cm lange sTücke schneiden und mit einer Gabel leicht darauf drücken.

Danach in kochendes Salzwasser geben und solange ziehen lassen bis sie an die Oberfläche kommen. Anschließend kalt abschwemmen.

Tipp:

In Italien werden die Gnocchi meist entweder mit einem normalen Tomaten- oder Fleischsugo und Parmesan serviert.


                

0 727

Glutano-Produkte waren auch in meiner Familie sehr beliebt, jedoch gibt es dies seit ein paar Monaten nicht mehr zu kaufen. Der Grund dafür ist, dass Glutano nun endgültig in der Firma Schar aufgegangen ist. Viele von euch werden wahrscheinlich nicht wissen, dass Glutano bereits 2006 vom Südtiroler Konkurrenzunternehmen übernommen worden ist.

Es ist ein wenig schade, dass dies jetzt so gekommen ist, denn Glutano hatte durchaus einige Produkte (zB die Cornflakes oder das Landbrot), die Schär nicht in dieser Form anbietet.

0 1638

Die Hotelkette „Falkensteiner“ bietet in einigen seiner Hotels schon seit einigen Jahren glutenfreie Gerichte an. Standorte findet man in Österreich (Kärnten, Steiermark, Wien und Oberösterreich), Italien (Südtirol), Kroatien (Dalmatien), Tschechien, der Slowakei, der Schweiz und Serbien.

Ich hatte noch nicht die Gelegenheit in einem solchen Hotel zu urlauben. Sollte aber von euch schon einmal einer in einem dieser Hotels gewesen sein, würde sich die Community sicherlich über eine Rückmeldung freuen.

0 914

Zöliakie-Welt ist eine Plattform für Betroffene, die an dieser chronischen Glutenunverträglichkeit erkrankt sind und auch jenen die mit einer Glutensensitivität oder Glutenintoleranz zu kämpfen haben. Hier gibt es Neuigkeiten rund um dieses Thema, aber auch Rezepte, Reise- und Urlaubstipps und einen Restaurantführer, wo man problemlos glutenfreies Essen genießen kann. Diese Seite ist erst im Aufbau begriffen und lebt natürlich auch von den Zuschriften und Hinweisen (zB bei den Restaurants oder Rezepten), damit das Angebot weiter ausgebaut werden kann. Ich würde mich deshalb freuen, wenn ihr uns diese über den Menüpunkt „Kontakt“ zukommen lassen würdet.

 

0 656

Auf dem Fachportal für Naturheilkunde u. Naturheilverfahren wurde vor wenigen Tagen ein interessanter Artikel bezüglich Weizenunverträglichkeit veröffentlicht. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass bei einem Auftreten von Zöliakie-ähnlichen Beschwerden nach dem Verzehr von Weizenprodukten (zB Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen etc.) nicht unbedingt das Gluten der Verursacher sein muss.
Forscher haben nämlich herausgefunden, dass andere Substanzen im Weizen – Polyfructane, die als FODMAPs zusammengefasst werden – Beschwerden auslösen können. Diese bislang unverdächtigen Stoffen seien nicht nur in Weizen, sondern auch Obst und Gemüse vorhanden. Sollte also keine Zöliakie nachgewiesen werden, wäre dies ein Anhaltspunkt, die Beschwerden loszuwerden.
Eine radikale Diät sei demnach nicht ratsam, sondern eine drei- bis vierwöchige deutliche Reduzierung weizenhaltiger Produkte werde angeraten.

Hier geht’s zum Artikel!

0 959

Auf 3sat ist am 9. Oktober eine Doku namens „Der Feind in meinem Bauch“ ausgestrahlt worden. Ich bin erst vor ein paar Wochen zufällig im Internet bei der Recherche für einen Betrag darüber gestolpert. Es wird auch beleuchtet, welches Geschäft inzwischen mit Nahrungsintoleranzen gemacht wird (zB Schär) und noch einiges mehr. Wer 45 Minuten Zeit hat, dem sei die Doku empfohlen.

Film-Link: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46404

0 844

Rezept:

450 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Mix B etc.)

25 g Reismehl

25 g Maisstärke

½ Würfel Germ bzw. 1 Säckchen Trockenhefe

310 ml Milch (10 EL davon für Dampfl)

160 ml Wasser

1 gestr. Teelöffel gemahlene Flohsamenschalen (zB bei Amazon erhältlich)

2 gestr. Teelöffel Salz

1 gestr. Teelöffel Backpulver

Prise Zucker

1 EL Olivenöl

Variation: 2-3 EL Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen… (ohne Fett kurz angeröstet)

 

Ablauf:

Germ in 10 EL lauwarmer Milch auflösen. Eine Prise Zucker hinzugeben. „Dampfl“ machen und zugedeckt 15 Min. stehen lassen.

Mehlsorten vermischen – Flohsamenschalen, Salz u. Backpulver dazugeben. Dampfl und Milch-Wasser-Gemisch sowie Öl hinzugeben und 5 Minuten schlagen/kneten.

45 Minuten gehen lassen, anschließend bei Ober-/Unterhitze bei 220 °C ca. 40 Min. in einer bemehlten Kastenform backen.

 

Empfehlung:

Feuerfeste Form mit Wasser füllen und beim Backen auf den Boden des Backrohrs stellen – Achtung Wasserdampf beim Öffnen! Brot ist durch, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

 

0 2400

Für Zöliaken stehen Blätterteig-Gerichte nach der Diagnose meist nur mehr sehr selten auf dem Speiseplan. Der Grund dafür ist, dass es diesen in fertiger Form (zumindest in Österreich) nur sehr selten zu kaufen gibt. Vor allem jene, die in ländlichen Regionen leben, haben wenig Möglichkeiten Blätterteig zu kaufen. Eine der wenigen Möglichkeiten ist allerdings die Wiener Spezialitätenbäckerei „Arthur Grimm“, die den selbstgemachten Blätterteig auch per Post versendet. Ich bestelle bereits seit über 3 Jahren bei dieser Bäckerei und war mit der Qualität stets zufrieden. Eine E-Mail reicht und zwei Tage später steht das Paket vor der Tür.

Der Preis ist mit € 4,60 für 500 g Blätterteig sicherlich nicht ohne, aber gerechtfertigt. Das Besondere ist nämlich, dass bei diesem Teig glutenfreie Weizenstärke verwendet wird. Ich bestelle meist soviel (auch andere Produkte von Grimm), dass der Gesamtpreis über 50 Euro liegt, dann ist der Versand nämlich gratis. Der Blätterteig überdauert problemlos einige Tage im Kühlschrank, kann aber auch für einige Monate eingefroren werden.

Die Verarbeitung erfordert ein wenig Geschick, da der Teig relativ leicht bricht bzw. aufreißt, weshalb er nicht zu dünn (ca. 3 bis 5 mm) ausgerollt werden sollte. Damit er nicht auf dem Untergrund kleben bleibt, ist eine gute Bemehlung erforderlich.

0 680

Vergangenen Samstag (13. Dezember) ist nun auch bei uns die EU-Lebensmittelverordnung von 2011in Kraft getreten, wo 14 Stoffe oder Lebensmittel auch auf unverpackten Lebensmitteln ausgezeichnet werden müssen. Die Übergangsfrist beträgt ein Jahr. Spätestens dann müssen sie in allen Speisekarten oder im Geschäftslokal ausgewiesen sein. Für glutenhaltiges Getreide wird die Kurzbezeichnung „A“ verwendet.
Die Freude über diese Verordnung hält sich bei den Wirten und anderen Lebensmittelverkäufern (zB Bäckereien) naturgemäß in Grenzen, da dies mit zusätzlichen Kosten (zB neue Speisekarten, Schulung des Personals) verbunden ist. Vor allem die maximale Bußgeld von 50.000 Euro sorgt für Unmut.
Für uns Zölis und alle anderen Allergiker ist die aber eine enorme Erleichterung und ein Zugewinn an Lebensqualität.

 

0 1113

Viele Zölis zieht es im Urlaub nach Italien, da hier „Zöliakie“ oder „glutenfrei“ (senza glutine) keine Fremdwörter sind, so wie das in Österreich oder Deutschland oftmals der Fall ist. Wer einen Abstecher in der Ligure machen will, dem sei der Agriturismo Cerrolungo (http://www.cerrolungo.it/de/Default.aspx) zu empfehlen. Er liegt etwas im Hinterland von La Spezia (ca. 10 Min.) und eignet sich hervorragend um den Golfo dei Poeti und die Cinque Terre zu erkunden. Die Besitzerin Elisa kocht mir ihrem Team auf Wunsch glutenfrei und gibt auch Tipps für glutenfreie Restaurants in der Umgebung – einfach hervorragend!

cerrolungo 1

Cerrolungo 2