Monthly Archives: Januar 2015

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Dieser Kuchen ist einfach und schnell zu machen. Er ist sehr saftig und lange haltbar.

Zutaten:

  • 2 ganze Eier
  • 1 Becher Kristallzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 Becher glutenfreies Mehl
  • ½ Becher Öl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Becher Yoghurt oder Sauerrahm
  • optional: je nach Geschmack gehackte Kochschokolade hinzugeben

Zubereitung:

  • Eier mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren
  • Öl langsam zugeben und dabei weitermixen
  • Mehl mit Backpulver vermengen
  • abwechselnd mit Yoghurt unterheben
  • Backzeit bei 175 °C (Heißluft) ca. 45 Minuten

 

 

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Susanne Schäfer, von Beruf Wissenschaftsjournalistin, ist der Meinung, dass immer mehr Menschen ohne echte Allergie, freiwillig auf Lebensmittel verzichten, wo etwa Lactose, Gluten oder Fructose enthalten sind. Diese Behauptung entbehrt nicht jeder Grundlage, denn es steht fest, dass beispielsweise inzwischen 9 Prozent aller Deutschen (in Österreich wird sich die Situation ähnlich verhalten) teilweise oder überhaupt ganz auf Gluten verzichten, obwohl nur ca. 0,3 Prozent an Zöliakie leiden. Ob es zusätzlich eine Überempfindlichkeit gegen Gluten gibt (Glutensensitivität), ist unter Medizinern noch sehr umstritten. Das bedeutet, so Schäfer: „Es gibt sie, die gefühlten Unverträglichkeiten. Und sie sind weit verbreitet.“

Immer mehr Menschen machen sich zu große Sorgen über ihre Ernährung. Dies beweisen auch diverse Umfragen, wonach jeder vierte Deutsche glaubt, dass er bestimmte Inhaltsstoffe bzw. Nahrungsmittel nicht mehr verträgt. Es gibt also mehr gefühlte Patienten als echte. Auch die Wirtschaft hat inzwischen darauf reagiert und füllt ganze Regale für „Ernährungssensible“. In unserem Alltagsleben ist dieses Phänomen ebenfalls angekommen, da praktisch bei jeder Einladung eine Person dabei ist, die auf irgendetwas allergisch ist, oder zumindest glaubt zu sein.

Warum gibt es diese Entwicklung?
Laut Ansicht von Schäfer liegt dies auch an unserem Gesundheitsideal: „Jeder ist aufgefordert, sich bis ins hohe Alter gesund und fit zu halten. Den Schlüssel zur ewigen Gesundheit sehen wir in der Ernährung. Diverse Gurus bedienen diese Sehnsüchte und predigen eine Spezialernährung, von Rohkost bis zur Steinzeitdiät. So wird die Ernährung heute vielen zu einer Ersatzreligion.“

Diese Entwicklung birgt aber auch Gefahren. Durch diverse Diäten oder den Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel kann es vor allem bei Kindern zu Mangelerscheinungen kommen. Zudem gehe auch für unsere Esskultur etwas Wichtiges verloren, nämlich der Genuss, so Schäfer.

 

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 500 g glutenfreie Fusilli (oder Penne)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • 2 Sardellenfilets in Öl
  • ¼ Liter Sahne
  • Saft einer halben Zitrone
  • gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Kapern
  • gehackte Petersilie (je nach Geschmack)

Zubereitung:

Zunächst die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und „al dente“ kochen. Währenddessen die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl glasig dünsten. Anschließend den abgetropften Thunfisch zerpflücken und die klein gehackten Sardellen hinzugeben und mit den Zwiebeln anschwitzen. Dann mit der Sahne aufgießen und etwas einkochen lassen.
Die Sauce danach mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Nun die abgetropften Fusilli untermischen, kurz durchschwenken und bei Bedarf mit Petersilie bestreuen.

Die Zubereitungszeit liegt bei ca. 20 Minuten – also ein schnelles Essen!

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DM-Deutschland hat auf seiner Facebook-Seite ein Video zur Verfügung gestellt, wo einfach erklärt wird, was Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit eigentlich ist.
Dieser Beitrag soll vor allem dazu dienen, um unseren Mitmenschen, die nicht betroffen sind, anschaulich zu erklären, wobei es sich bei dieser Erkrankung handelt.

 

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Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Kartoffeln
  • 100 ml Milch
  • 3 EL glutenfreies Mehl
  • 3 Eier
  • 50 g geriebener, würziger Käse (nach Geschmack auch mehr)
  • Salz und Pfeffer
  • Muskatnuss (wenn gewünscht)
  • geriebener Parmesan (wenn gewünscht)

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, dann die Eier trennen. Anschließend die Kartoffeln in einen mit Wasser gefüllten Topf geben, einen TL Salz hinzufügen und weich kochen (geht auch im Kelomat). Nach dem Abseihen in eine Schüssel die kalte Milch geben und die Kartoffeln mittels Kartoffelpresse hineindrücken. Nun wird das Mehl, das Eigelb und der geriebene Käse hinzugegeben und alles vermischt. Danach mit Salz, Pfeffer und eventuell Muskat abschmecken.
Als nächstes muss das Eiweiß steif geschlagen und unter die Masse gehoben werden. Ist dies geschehen kann die Masse in eine feuerfeste Form gegeben werden und je nach Wunsch geriebenen Parmesan darüber geben. Das Ganze muss dann bei 200 Grad (Unter- und Oberhitze) ca. 25 Minuten gebacken werden, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Tipp:

Sollte das Kartoffelsoufflé als Beilage zu einem Gericht gedacht sein, sollte die Hälfte der Mengenangaben genügen.

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Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass McDonald’s eine spezielle Anziehungskraft (auch) auf Kinder ausübt und immer wieder die Frage auftaucht, welche Gerichte nun bei der Fastfoodkette glutenfrei sind?
Grundsätzlich spart McDonald’s in dieser Hinsicht nicht mit Informationen und hat auf seiner österreichischen Website alle Produkte und ihre Inhalte (McDonald’s und McCAFÉ ) unter dem Motto: „Wissen, was drinnen steckt.“ in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet. Glutenfrei sind folgende Produkte:

  • Grilled Chicken Ceasar Salad
  • Gartensalat
  • italienischer Salat
  • alle Soßen & Dressings bis auf „Dip Süß Sauer“
  • McFlurry mit Karamellsauce, Erdbeersauce und Schokosauce
  • McSundae mit Karamellsauce, Erdbeersauce und Schokosauce
  • Milchshake mit Erdbeer-, Bananen- und Vanillegeschmack
  • Apfel, Fruchtpüree

Interessant ist, dass in dieser Liste auch die Pommes Frites und die Natural Fries als glutenfrei gekennzeichnet sind, wie das Bild unterhalb beweist. Dennoch ist hier Vorsicht geboten, da in einem kleinen Zusatz ganz oben auch zu lesen ist, dass vor Kreuzkontaminationen gewarnt wird. Kurz gesagt kann es McDonald’s nicht ausschließen, das ein Mitarbeiter die Pommes versehentlich mit glutenhaltigen Produkten in Berührung bringt. Deshalb ist auch von den Pommes bei McDonald’s sicherheitshalber abzuraten.

Pommes McDonald's

Beim McCAFÉ ist praktisch alles glutenhaltig was schmecken würde. Natürlich beinhalten der angebotene Beinschinken, der Käse, die Marmeladen, das Nutella etc. kein Gluten. Man müsste sich also sein eigenes Brot für ein Frühstück mitbringen. Es gibt aber laut McDonald’s einen kleinen Lichtblick, denn auf die Frage, warum es in Österreich keine glutenfreien Burger gibt, hat McDonald’s Folgendes geantwortet (siehe Screenshot):

McDonald's glutenfrei

Ich werde dann über den glutenfreien Kuchen berichten, sobald er im Angebot ist!

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Eine Studie der James Cook University (Townsville/Cairns) liefert jetzt hinsichtlich Glutenintoleranz interessante Ergebnisse. Demnach ist es so, dass eine beab­sichtigte Infektion mit Hakenwürmern diese erheblich verbessern kann. Die beobachtete Gruppe bestand aus 12 Zöliaken, die mit jeweils 20 Larven des Hakenwurms (Necator americanus) infiziert wurden. Sie wurden ein Jahr lang begleitet und nahmen in diesem Zeitraum steigende Glutenmengen zu sich. Zu Beginn betrug die Dosis lediglich 10 Milligramm, was bekanntlich unter der allgemein gültigen 20 mg-Grenze liegt. Zum Schluss lag die Glutenmenge bei drei Gramm, was ungefähr 60 bis 75 Spaghetti entspricht.

Während der Studie wurden ständig Symptomatik, Darmhistologie und T-Zellen im Darm der Patienten kontrolliert. Am Ende des Jahres waren noch zwei Drittel der Teilnehmer dabei, die auch die relativ hohe Glutendosis ohne verschlechterter Symptmatik tolerierten. Auch Gewebeproben aus dem Dünndarm bestätigten dieses Ergebnis.

Natürlich kann jetzt – überspitzt formuliert – nicht jeder Zöliakie-Betroffene mit Hakenwürmern infiziert werden, zumal dies nicht ungefährlich ist. Jedoch wird vermutet, dass die Symp­tomlinderung durch Proteine ausgelöst wird, welche die Hakenwürmer ausscheiden. Diese Proteine könnten die Grundlage für weitere Forschungen sein, um neue Medikamente zu entwickeln.

 

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Glutenfreie Nudeln gibt es bereits von einigen Herstellern. Vor über einem Jahr ist aber auch der größte italienische Nudelhersteller „Barilla“ in diesen Markt eingestiegen. Derzeit gibt es die Spaghetti, Penne Rigate, Fussili und Tortiglioni. In Österreich merkt man allerdings noch nicht so viel davon, da die Nudeln erst in wenigen Geschäften (zB Merkur) erhältlich sind. Mit 2,49 Euro pro Packung (400 g) haben diese allerdings auch ihren Preis. In Italien erhält man sie um einiges günstiger. Am Gardasee im Coop zB um 1,79 Euro. 

Vom Geschmack her haben mich die Nudeln auf jeden Fall überzeugt und ich kann diese nur weiterempfehlen.

Wie schmecken euch diese Nudeln?

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Letztem Sommer, auf dem Weg in unseren Sommerurlaub in der Toskana, haben wir zu Mittag nicht unweit des Gardasees Pause gemacht und sind im ausgewiesenen Zöli-Restaurant „Ristorante/Pizzeria Athena“ in Caprino Veronese (Autobahnausfahrt Affi) essen gegangen. Für meine Tochter und mich war es ein besonderes Erlebnis, da wir nach langer Zeit wieder einmal eine wirklich gute glutenfreie Pizza bekommen haben. Sollte Erwachsenen danach sein, gibt es auch ein glutenfreies Bier dazu. Preislich gibt es hier keinen Unterschied zu den normalen Pizzen.
Ich kann dieses Restaurant nur empfehlen und auch die Bewertungen auf TripAdvisor sprechen eine deutliche Sprache.

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Das 4S-Sterne-Hotel ist zwar kein ausgewiesenes Hotel für Zölis, aber eine glutenfreie und auch laktosefreie Ernährung ist kein Problem. Was meine Frau und ich als sehr angenehm empfinden ist die überschaubare Größe des Hotels. Es bietet Platz für ca. 200 Gäste, wodurch das Hotel selbst und auch der Spa-Bereich nicht überlaufen wirken. Die Ausstattung der Zimmer bzw. Suiten darf als gehoben bezeichnet werden und auch das Essen darf so bezeichnet werden. Dies schlägt sich natürlich auch im Preis nieder, dafür ist der Erholungsfaktor in diesen paar Tagen, die wir bleiben, enorm.

Die Chefin ist stets um das Wohl der Gäste bemüht und auch seitens der Küche wird penibel darauf geachtet, dass ich das richtige Essen bekomme. Es benötigt kaum Hinweise hinsichtlich meiner Krankheit. Gerade deshalb ist auch für mich der Aufenthalt dort sehr entspannend.